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Transkulturelle Gesellschaft

Die transkulturelle Gesellschaft ist ein Gesellschaftskonzept bzw. eine Kultur, an der alle teilhaben, egal aus welcher nationalen Kultur sie ursprünglich kommen. Das Gesellschaftskonzept wurde 1997 von dem Philosophen Wolfgang Welsch im gleichna ...

                                               

Überflussgesellschaft

Überflussgesellschaft bezeichnet – umgangssprachlich oft abwertend – eine von materiellem Überfluss für breite Bevölkerungsteile geprägte Gesellschaft. Ein Bild für die Überflussgesellschaft ist der literarische Topos des "Schlaraffenlands". Ähnl ...

                                               

Urgesellschaft

Die Urgesellschaft ist ein Begriff, der laut Friedrich Engels das ursprüngliche Zusammenleben der Menschen in vorgeschichtlicher Zeit bezeichnet, bevor die ersten schriftlichen Überlieferungen entstanden. Dabei kann unterschieden werden zwischen ...

                                               

Wegwerfgesellschaft

Wegwerfgesellschaft ist ein Begriff, der von Kritikern der Überfluss- bzw. Konsumgesellschaft geprägt wurde. Er bezeichnet eine Gesellschaft, die wesentlich durch eine sogenannte Wegwerfmentalität geprägt ist, das heißt eine Mentalität, die durch ...

                                               

Weltgesellschaft

Einige Sozialwissenschaftler interpretieren die Globalisierung der letzten Jahrzehnte als Entwicklung eines erdumspannenden sozialen Netzwerks bzw. eines umfassenden sozialen Systems und sehen darin eine bereits entstandene oder aber erst entsteh ...

                                               

Wissensgesellschaft

Der Begriff Wissensgesellschaft bezeichnet eine Gesellschaftsformation in hochentwickelten Ländern, in der individuelles und kollektives Wissen und seine Organisation vermehrt zur Grundlage des sozialen und ökonomischen sowie des medialen Zusamme ...

                                               

Affektiertheit

Affektiertheit bezeichnet abwertend ein geziertes, gekünsteltes oder unnatürliches Verhalten. Die ältere Bedeutung von Affektiertheit bezog sich bis ins 19. Jahrhundert hinein eher auf eine gewisse Zuneigung, ein Tendre. Der Begriff geht auf das ...

                                               

Affront

Ein Affront ist eine durch Öffentlichkeit und Brüskierung in Wort oder Tat charakterisierte Beleidigung. Das im 17. Jahrhundert entlehnte und der gehobenen Umgangssprache des 19. Jahrhunderts zugehörige auch heute noch gebräuchliche Wort ist eine ...

                                               

Aggression

Aggression ist eine feindselig angreifende Verhaltensweise eines Organismus. Sie ist ein biologisch in Tieren und Menschen verankertes Verhaltensmuster zur Verteidigung oder Gewinnung von Ressourcen und zur Bewältigung potenziell gefährlicher Sit ...

                                               

Aggressionshemmung

Die Aggressionshemmung ist eine friedliche Reaktion eines Tieres oder eines Menschen auf Verhaltenssignale oder Merkmale eines anderen wie beispielsweise das Kindchenschema. Dass durch äußere Merkmale oder Verhaltenssignale eine Aggressionshemmun ...

                                               

Aggressionsverschiebung

Unter einer Aggressionsverschiebung versteht man in der Sozialpsychologie das aggressive Handeln einer Person gegen Ersatzobjekte wie schwächere Personen oder gegen Sachen, weil das eigentliche Objekt der Aggression als zu mächtig oder stark ange ...

                                               

Aggressivität

Unter Aggressivität versteht man in der Verhaltensforschung die innere Bereitschaft eines Organismus, aggressives Verhalten gegen Artgenossen auszuführen. Aggressivität allein die Bereitschaft muss in einer Lebenssituation nicht zwangsläufig Aggr ...

                                               

Agonistisches Verhalten

Als agonistisches Verhalten, auch Agonismus, wird in der Verhaltensbiologie die Gesamtheit aller Verhaltensweisen bezeichnet, "die mit Rivalität, Wettbewerb und Konkurrenz verbunden sind. Sie umfassen nicht nur den mit Gewalt verbundenen Angriff, ...

                                               

Akribie

Unter Akribie versteht man eine äußerste Sorgfalt, größte Genauigkeit bis hin zur peinlichen Genauigkeit. Vielfach verwendet man den Begriff zur Kennzeichnung einer bestimmten Art von wissenschaftlicher oder literarischer Tätigkeit, bei der die H ...

                                               

Aktionismus

Aktionismus ist eine Derivation des lateinischen Begriffs actio für "Handlung" und bezeichnet handlungsorientiertes Tun. Der Begriff Aktionismus unterstellt betriebsames, unreflektiertes oder zielloses Handeln ohne Konzept, um den Anschein von Un ...

                                               

Allozentrisch

Der Begriff allozentrisch bezeichnet in der Wahrnehmungspsychologie die Orientierung bzw. das sich Äußern "in einem objektiven Referenzrahmen". Der Gegensatz dazu ist egozentrisch bzw. idiozentrisch. Neurobiologisch scheint es Karten Referenzsyst ...

                                               

Altruismus

Altruismus bedeutet in der Alltagssprache "Uneigennützigkeit, Selbstlosigkeit, durch Rücksicht auf andere gekennzeichnete Denk- und Handlungsweise", kann bis heute jedoch nicht allgemeingültig definiert werden. Der Begriff ist nach seinem "Schöpf ...

                                               

Antizyklisches Verhalten

Antizyklisches Verhalten bezeichnet Vorgänge, die sich entgegen der allgemeinen Erwartung oder entgegen den üblichen Verhaltensmustern bewegen. Eine Anti-Haltung ist immer nur eine Hälfte einer Bewegung oder eines Vorgangs. Sie setzt immer ein "W ...

                                               

Arbeitsmarktsegregation

Arbeitsmarktsegregation bedeutet die Wahl und Ausübung bestimmter Berufe vorwiegend von Menschen mit bestimmten Merkmalen auf dem Arbeitsmarkt. Laut Duden bedeutet Segregation die "Absonderung einer Menschengruppe aus gesellschaftlichen, eigentum ...

                                               

Attentismus

Attentismus bezeichnet ein untätiges, abwartendes Verhalten. Dabei werden Handlungsentscheidungen aufgeschoben in der Erwartung, dass die Situation sich klärt. Das Gegenteil von Attentismus ist Aktivismus.

                                               

Augenwischerei

Als Augenwischerei oder Augenauswischerei bezeichnet man umgangssprachlich die Verdrehung von Tatsachen oder auch Heuchelei mit dem Ziel, bestimmte Ereignisse oder auch Maßnahmen als weniger schlimm beziehungsweise positiver darzustellen. Aus der ...

                                               

Ausschlusskriterium

Als Ausschlusskriterium bezeichnet man zumeist ein Kriterium, mit dem im Rahmen einer Entscheidungsfindung eine Handlungsmöglichkeit oder eine andere Option ausgeschlossen wird. In diesem Zusammenhang werden auch die umgangssprachlichen Bezeichnu ...

                                               

Automatismus (Handlung)

Als Automatismus bezeichnet man in der Verhaltensbiologie alle Aktivitäten, die ohne erkennbare willentliche oder äußere Steuerung und Kontrolle vollzogen werden. Dies unterscheidet sie von Reflexen und Instinktverhalten, die zumindest durch äuße ...

                                               

BarfüSigkeit

Barfuß zu laufen stellt die natürliche Form der menschlichen Fortbewegung dar. Der menschliche Fuß besitzt hierfür eine Vielzahl von Rezeptoren und Muskeln, um den Untergrund präzise wahrzunehmen und sich ihm anzupassen; so ist es barfuß nahezu u ...

                                               

Bekenntnis

Bekenntnis nennt man die individuelle oder repräsentative offene Äußerung oder das Öffentlichmachen eines den Akteur oder eine Gruppe betreffenden Sachverhaltes, insbesondere als Beteuerung, Emphase, Erklärung, Gelöbnis oder Versprechen.

                                               

Beleidigung (Geisteswissenschaften)

Der Begriff Beleidigung wird von diversen Geisteswissenschaften erforscht. Es gibt keine einheitliche Definition. Der Begriff Beleidigung lässt sich in zwei Wortbestandteile aufteilen. Das Präfix "Be-" und den Wortstamm "Leidigung". Der Wortstamm ...

                                               

Bestialität

Als bestialisch wird menschliches Verhalten bezeichnet, das den ethischen Normen extrem widerspricht, oft im Gegensatz zur Bezeichnung "human".

                                               

Besuch

Ein Besuch ist das vorübergehende Aufsuchen des Aufenthaltsorts einer oder mehrerer Personen oder das vorübergehende Aufsuchen eines Ortes oder einer Institution durch einen oder mehrere Besucher auf eigene Initiative.

                                               

Bewegungsmangel

Als Bewegungsmangel wird ein Zivilisationsphänomen bezeichnet, das durch die Veränderungen im Berufs- und Arbeitsleben mit dem Trend zu überwiegend sitzenden Tätigkeiten in der modernen Industriegesellschaft hervorgerufen wird. Diese Tätigkeiten ...

                                               

Biss

Der Biss bezeichnet den Vorgang des Beißens eines Lebewesens meist unter Verwendung seiner Zähne. Das Beißen ist eine zentrale Aufgabe des Kiefers. Auch das Verwenden von anderen Mundwerkzeugen, etwa von Mandibeln, wird oft als Biss bezeichnet. A ...

                                               

Bodyshaming

Bodyshaming bzw. Body-Shaming ist eine Form der Diskriminierung, Beleidigung, Mobbing und/oder Demütigung von Menschen aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes. Menschen, die gesellschaftlich vorgegebene Vorstellungen von Attraktivität nicht erfül ...

                                               

Brachial

Das Adjektiv brachial bedeutet in der Medizin "den Arm betreffend, zum Oberarm gehörig". Allgemeinsprachlich steht brachial für "handgreiflich, mit roher Körperkraft", im übertragenen Sinn für "skrupellos, bedenkenlos, rücksichtslos" oder auch "g ...

                                               

Brutalität

Brutalität ist eine Einstellung oder ein Handeln, das von Rücksichtslosigkeit, Grausamkeit und Gewalttätigkeit geprägt ist. In Meyers Konversations-Lexikon von 1888 ist Brutalität als "viehisches, rohes Betragen" vermerkt. Das Wort brutal ist vom ...

                                               

Buddy-Prinzip

Das Buddy-Prinzip ist eine Art der gegenseitigen Kontrolle und Absicherung, die darauf beruht, dass man stets einen direkten Begleiter – einen Buddy – bei sich hat. Diese Sicherungstechnik ist unter anderem im Militär und bei den Boy Scouts popul ...

                                               

Denunziation

Unter einer Denunziation versteht man die Anzeige eines Denunzianten aus persönlichen, niedrigen Beweggründen, wie zum Beispiel das Erlangen eines persönlichen Vorteils. Der Denunziant erstattet somit gegenüber einer der denunzierten Person überg ...

                                               

Destruktivität

Destruktivität beschreibt die zerstörerische Eigenschaft von Dingen oder Sachlagen bzw. die zerstörerische Geisteshaltung oder Handlungsweise von Menschen. Sie ist das Gegenteil von Konstruktivität oder Produktivität.

                                               

Diskretion

Diskretion wird heute umgangssprachlich synonym zum Begriff Verschwiegenheit verwendet. Diskretion umschreibt die Fähigkeit und Fertigkeit, Vertraulichkeit beispielsweise von Wort und Schrift zu wahren. Diskretion und Verschwiegenheit gelten dabe ...

                                               

Distanzlosigkeit

Die Distanzlosigkeit oder Abstandslosigkeit bezeichnet eine Charakteristik eines spezifisch sozialen Kontaktverhaltens, sie kann unter anderem Symptom einer manischen Störung, einer Bindungs- oder Persönlichkeitsstörung sein. Im Einzelnen wird si ...

                                               

Downshifting

Als Downshifting bezeichnet man die Verringerung der Arbeitszeit mit dem Ziel, ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen. Anders als beim Konzept eines einfachen Lebensstils steht beim Downshifting nicht der bewusste Konsumverzicht im V ...

                                               

Drohung

Eine Drohung ist die glaubhafte Ankündigung einer unangenehmen Maßnahme gegen jemanden, um ihn in seiner zukünftigen Handlungsweise zu beeinflussen. Wird mit der Herbeiführung des Todes eines Menschen gedroht, spricht man auch von einer Todesdrohung.

                                               

Drohverhalten

Drohverhalten ist eine Form des Agonistisches Verhaltens und bezeichnet eine der Einschüchterung oder Abschreckung dienende Haltung oder Gebärde, die einem Angriff vorausgeht bzw. einen Angreifer vom Angriff abbringen soll. Drohverhalten ist ein ...

                                               

Drohwirkung

Unter Drohwirkung versteht man den Eindruck, den ein reales oder virtuelles Objekt auf eine Person oder Tier ausübt. Die Drohwirkung ist im Gegensatz zur Drohung unabhängig von einer Ankündigung oder einer tatsächlichen zu erwartenden Anwendung. ...

                                               

Egomanie

Egomanie ist eine krankhafte Selbstbezogenheit oder Selbstzentriertheit. Der Duden definiert den Begriff als bildungssprachlich für eine "krankhafte Selbstbezogenheit". Die so zugeschriebene Person wird als Egomane bezeichnet und habe das Bedürfn ...

                                               

Egozentrik

Egozentrik bezeichnet die Eigenschaft des menschlichen Charakters, sich selbst im Mittelpunkt zu sehen und, damit meistens einhergehend, eine übertriebene Selbstbezogenheit und die Neigung, andere Menschen und Dinge beständig an sich selbst und d ...

                                               

Eigensinn

Eigensinn ist eine Charaktereigenschaft, die durch das konsequente Beharren auf und Vertreten der eigenen, von Überzeugungen getragenen Meinung gekennzeichnet ist. Das zugehörige Adjektiv ist "eigensinnig". Eigensinnige Menschen besitzen zwar kla ...

                                               

Einfaches Leben

Einfaches Leben, auch freiwillige Einfachheit, Minimalismus oder Downshifting genannt, bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsum­orientierten Überflussgesellschaft sieht. Konsumkritische Menschen versuchen, durch Konsumverz ...

                                               

Einigeln

Einigeln bedeutet so viel wie "sich zurückziehen", in der Regel aufgrund verbaler Angriffe oder Streitigkeiten. Der Begriff ist von dem Verhalten der Igel abgeleitet, die sich bei Gefahr einrollen, so dass nur noch ihr Äußeres und die Stacheln zu ...

                                               

Einsatzverhalten (Polizei)

Das polizeiliche Einsatzverhalten bezeichnet das praktische Handeln von Polizeivollzugsbeamten. Das Thema ist insbesondere relevant bei der Abarbeitung von Polizeieinsätzen z. B. Vollzug von Maßnahmen, insbesondere im Hinblick auf die Anwendung u ...

                                               

Einzelgänger

Als Einzelgänger werden Individuen einer Gemeinschaft bezeichnet, die ihre eigenen Wege gehen, das heißt, die inmitten dicht geknüpfter sozialer Netzwerke wenige bis gar keine Interaktionen mit Anderen pflegen oder die Interaktion beispielsweise ...

                                               

Eitelkeit

Eitelkeit ist die übertriebene Sorge um die eigene körperliche Schönheit oder die geistige Vollkommenheit, den eigenen Körper, das Aussehen und die Attraktivität oder die Wohlgeformtheit des eigenen Charakters.