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Migration-Audio-Archiv

Das Migration-Audio-Archiv, in eigener Schreibweise migration-audio-archiv, ist eine "Sammlung von hörbaren Migrationsgeschichten – erzählter Migrationsgeschichte" in Köln. In dem seit 2004 entstehenden Hörarchiv in Radioqualität werden nach und ...

                                               

North American Immigrant Letters, Diaries and Oral Histories

North American Immigrant Letters, Diaries and Oral Histories ist eine in digitalisierter Form vorliegende Dokumentensammlung zur Einwanderung in die Vereinigten Staaten und nach Kanada in der Zeit von 1850 bis 1950. Sie umfasst über 100.000 Seite ...

                                               

O-yatoi gaikokujin

Als o-yatoi gaikokujin bezeichnet man im Japanischen ausländische Experten, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ins Land gerufen wurden, um die Modernisierung Japans zu beschleunigen. Die "Kontraktausländer" sollten neue, westliche Tec ...

                                               

Jochen Oltmer

Jochen Oltmer ist ein deutscher Historiker und Migrationsforscher sowie außerplanmäßiger Professor für Migrationsgeschichte am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien und am Historischen Seminar der Universität Osnabrück. Sei ...

                                               

Operation Joshua

Bei der Operation Joshua, auch bekannt als Operation Sheba, wurden im Jahre 1985 äthiopische Juden aus Flüchtlingslagern im Sudan nach Israel ausgeflogen.

                                               

Operation Salomon

Mit der Operation Moses vom 21. November 1984 bis 5. Januar 1985 kamen mit einer Luftbrücke ca. 8.000 äthiopische Juden auch genannt Beta Israel oder Falaschen nach Israel. Nach Bekanntwerden der Aktion musste sie auf Veranlassung arabischer Staa ...

                                               

Operation Texas

Operation Texas war eine ab 1938 vom damaligen amerikanischen Kongressabgeordneten und späteren US-Präsidenten Lyndon B. Johnson und anderen durchgeführte Maßnahme, welche es jüdischen Flüchtlingen aus Europa ermöglichte, über Kuba, Südamerika un ...

                                               

Plantation (Irland)

Als Plantation werden in Irland Maßnahmen des Königreichs England insbesondere in der Frühen Neuzeit bezeichnet, die Ansiedlung englischer, schottischer und walisischer Einwanderer auf Großbritanniens Nachbarinsel zum Ziel hatten. Erste Versuche, ...

                                               

Polenausweisungen

Bei den Polenausweisungen wurden ab 1885 etwa 35.000 Polen aus dem Königreich Preußen ausgewiesen, von denen etwa 10.000 polnische und russische Juden waren. Die Politik wurde von Otto von Bismarck initiiert und vom preußischen Innenminister Robe ...

                                               

Protokoll über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (1967)

Das Protokoll über die Rechtsstellung der Flüchtlinge von 1967 erweitert die Flüchtlingsdefinition des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge von 1951. Es wurde in New York am 31. Januar 1967 abgeschlossen. Für die Schweiz trat es am 2 ...

                                               

Randulin

Randulins werden die rätoromanischen Emigranten genannt, die insbesondere aus dem Engadin oft einen grossen Teil ihres Lebens ausserhalb ihrer Heimatorte verbrachten. Das wichtigste Ziel der Auswanderung war das ans Engadin angrenzende Italien, w ...

                                               

Refugee Voices

"Refugee Voices" ist die Oral-History-Sammlung der Association of Jewish Refugees. Sie enthält 150 lebensgeschichtliche Video-Interviews von in Großbritannien lebenden jüdischen Überlebenden des Nationalsozialismus. Das Archiv umfasst insgesamt 4 ...

                                               

Repatriierung in Polen nach dem Zweiten Weltkrieg

Die Umsiedlungen weiter Bevölkerungsteile aus den alten östlichen Gebieten Polens waren überwiegend, wenn auch nicht nur Folge des Zweiten Weltkrieges und der von der Sowjetunion gewünschten Westverschiebung Polens. Weiter waren sie auch Konseque ...

                                               

Sachsengänger

Sachsengänger sind deutsche Landarbeiter, welche im Deutschen Kaiserreich die landwirtschaftlich geprägten ostelbischen Regionen verließen, um im Westen besser entlohnte Arbeiten zu finden. Zuerst arbeiteten diese Landarbeiter in der sächsischen ...

                                               

Schiffsunglück bei Nouadhibou

Beim Schiffsunglück bei Nouadhibou sank am 4. Dezember 2019 ein Boot in der Nähe der mauretanischen Stadt Nouadhibou. Dabei starben mindestens 62 der etwa 195 Passagiere. 85 Menschen konnten sich an Land retten. Das Boot war auf dem Weg von Gambi ...

                                               

Schwabenzug

Als Schwabenzüge bezeichnet man die organisierte An- und Besiedlung der infolge der Türkenkriege fast menschenleeren Gebiete des Königreiches Ungarn, Slawonien, Batschka, und Banat durch die Habsburgermonarchie im 18. Jahrhundert, mit vornehmlich ...

                                               

Shanghailänder

Shanghailänder, auf Englisch auch Shanghighlander, nannten sich die meist aus westlichen Ländern stammenden ausländischen Bewohner Shanghais, die etwa von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis etwa 1950 in exterritorialen Zonen lebten. Der chinesisc ...

                                               

Siedlungsgeschichte deutschsprachiger Einwanderer in Neuseeland

Die Siedlungsgeschichte deutschsprachiger Einwanderer in Neuseeland beginnt mit den Jahren 1836/37, als sich der deutschstämmige Walfänger George Hempleman in der Peraki Bay, im südlichen Teil der Banks Peninsula, als erster deutschsprachige Sied ...

                                               

Siedlungspolitik des Zarenreiches im Kaukasus

Im Rahmen der Siedlungspolitik des Zarenreiches im Kaukasus wurden unterschiedliche Völker an-, umgesiedelt und deportiert. Das Ziel der Siedlungspolitik war die Festigung der Macht des russischen Reiches im Kaukasus im 19. und 20. Jahrhundert. D ...

                                               

Temeswarer Wasserschub

Ein Temeswarer Wasserschub war eine organisierte Umsiedlung innerhalb der Habsburgermonarchie. In den 1750er Jahren wurden elf sogenannte Wasserschübe dokumentiert. Unter Maria Theresia wurden vor allem Personen, die nicht unmittelbar der Gericht ...

                                               

Treck

Ein Treck = Zugmaschine) ist ein längere Zeit – Tage bis Jahre – andauernder Zug von Fußgängern, Berittenen oder Fuhrwerken.

                                               

Umsiedler

Umsiedler sind Personen, die Beteiligte einer Umsiedlung sind. Dabei handelt es sich um eine größere Bevölkerungsgruppe, die durch staatlich gelenkte Maßnahmen in einer gemeinsamen Umsiedlungsaktion ihren bisherigen Lebensraum verlässt. Es kann s ...

                                               

Umweltmigration

Umweltmigration ist eine Ortsveränderung von Personen oder Gruppen, die in entscheidendem Maße durch Umweltveränderungen motiviert ist. Umweltmigranten sind Personen oder Gruppen, die vorwiegend aufgrund plötzlicher oder fortschreitender, ihr Leb ...

                                               

Verbannung

Eine Verbannung ist die Verweisung einer Person aus ihrer gewohnten Umgebung oder angestammten Heimat. Anders als das Exil ist die Verbannung niemals freiwillig, sondern Folge eines andauernden autoritativen Zwangs, der dem oder der Betroffenen d ...

                                               

Wanderjahre

Der Begriff Wanderjahre bezeichnet die Zeit der Wanderschaft zünftiger Gesellen nach dem Abschluss ihrer Lehrzeit. Sie war seit dem Spätmittelalter bis zur beginnenden Industrialisierung eine der Voraussetzungen der Zulassung zur Meisterprüfung. ...

                                               

Wanderzieglerwesen

Der Begriff Wanderzieglerwesen bezeichnet Strukturen der saisonalen Wanderarbeit, die seit Beginn des 17. Jahrhunderts nachweisbar sind. Besonders bekannt und oft als Beispiel für frühneuzeitliche Arbeitsmigration genannt ist das Lippische Wander ...

                                               

Weberviertel

Das Weberviertel ursprünglich um den Weberplatz in Potsdam-Babelsberg, Brandenburg, entstanden, ist ein Zeugnis der Geschichte der böhmischen Protestanten.

                                               

Welsche

Der Begriff Welsche oder Walsche geht vermutlich auf eine germanische Bezeichnung für Römer und Kelten zurück. In der deutschen Sprache werden heute unter Welschen als Exonym jeweils die am nächsten wohnenden romanischen Völker bezeichnet, und Va ...

                                               

Wolhynientschechen

Wolhynientschechen ist die Bezeichnung einer Minderheit ethnischer Tschechen in Wolhynien. Sie siedelten seit Beginn der Industrialisierung ab 1868 in der Westukraine und brachten den Hopfen ins Land. 1945 wurden sie großenteils in die Tschechosl ...

                                               

Liste als Mann verkleideter weiblicher Militärpersonen

In den Zeiten und Kulturen, in denen die Kriegsführung als reine Männerdomäne galt, gab es immer wieder Frauen, die sich als Mann ausgaben und unter dieser Tarnung mit den Männern in den Krieg zogen. Zu dieser Personengruppe gehören:

                                               

Frauen im Militär

Frauen im Militär haben über die Jahrhunderte hinweg beträchtlich veränderte Rollen im Militär gespielt; in früheren Epochen haben die meisten Kulturen und Staaten den Zugang zu den Streitkräften aus unterschiedlichen Gründen stark beschränkt ode ...

                                               

Geschichte der militärischen Taktiken

Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Entwicklung der unterschiedlichen militärischen Operationsführung im Zusammenspiel von technologischem, soziologischem und militärisch strategischem Fortschritt.

                                               

2. Schlesisches Jäger-Bataillon Nr. 6

Der Verband wurde am 21. November 1808 Stiftungstag durch Allerhöchste Kabinettsordre mit dem Namen Schlesischen Schützen-Bataillon gebildet. Es bestand zunächst aus den vier Kompanien, deren Mannschaften sich aus elf Kompanien der leichten Infan ...

                                               

À la suite

À la suite ist ein Begriff aus dem Militärwesen, der Personen bezeichnete, die zum Tragen einer Regimentsuniform berechtigt, aber ansonsten ohne dienstliche Stellung waren. Die Übertragung "im Gefolge von" trifft den Sachverhalt am besten. Das he ...

                                               

Alte Garde

Die Alte Garde war in einigen Heeren die Bezeichnung für ausgewählte Verbände der Gardetruppen. Mit der Titulierung "Alt" wurde darüber hinaus unterstrichen, dass es sich um eine "seit längerem bestehende, zuverlässige und erfahrene" Truppe hande ...

                                               

Amüsette

Die Amüsette war ein Feldgeschütz mit sehr geringem Kaliber, das von der Infanterie benutzt wurde und Eisen- und Bleikugeln abfeuern konnte. Die Lafetten der Amüsetten waren entweder mit einer Protze verbunden oder unmittelbar mit einer Gabeldeic ...

                                               

Angriffsgefecht

Das Angriffsgefecht bildet eine besondere Art der militärischen Auseinandersetzung, im Besonderen des Gefechts. Man versteht darunter den Angriff auf eine gut vorbereitete und verstärkte Verteidigungsfront. Der Beginn des Angriffsgefechts bedeute ...

                                               

Applikationsschule

Applikationsschule war eine zeitweilige Bezeichnung für höhere Militärschulen eines besonderen Fachbereichs, vor allem für die Artillerie und für die Genietruppe sowie zur Ausbildung von Militärärzten.

                                               

Ärar

Ärar, vom lateinischen Aerarium, ist eine alte, heute ungebräuchliche Bezeichnung für das materielle und immaterielle Vermögen eines Staates oder einer Körperschaft. Hierunter zählen neben Gebäuden, Grundstücken und Goldreserven auch staatliche M ...

                                               

Armbrustspanner (Gehilfe)

Armbrustspanner oder kurz Spanner werden Hilfskräfte genannt, die Armbrüste spannen. Als Armbrustspanner wird eine Person bezeichnet, die Armbrüste für den Schützen lädt und vorspannt. Zweck dieser Hilfstätigkeit ist es dabei die Schußrate eines ...

                                               

Aufgebot (Militär)

Das militärische Aufgebot ist der Aufruf an alle Wehrfähigen eines Landes oder an einen bestimmten Teil von ihnen zur Verteidigung ihres Landes. Im Hoch- und Spätmittelalter setzte es sich aus Angehörigen der waffenpflichtigen Bürgerschaften von ...

                                               

Belagerungsmünze

Belagerungsmünzen sind Notmünzen, die in belagerten Plätzen hergestellt wurden, um als Zahlungsmittel zu dienen, meist zur Besoldung der Truppen. Belagerungsmünzen wurden oft unvollkommen geprägt und bei Mangel an Metall oft auch aus wertlosem Ma ...

                                               

Beobachtungsposten

Beobachtungsposten sind Einrichtungen zur direkten Beobachtung eines Geländes. Sie werden auf hoch gelegenem Gelände eingerichtet und waren früher praktisch die einzige Möglichkeit zur Observation. Heute sind eher elektronische Hilfsmittel üblich ...

                                               

Beschläge (Uniform)

Als Beschläge bezeichnete man im Militärjargon des deutschsprachigen Raums bis zum Ende des Ersten Weltkrieges die Metallverzierungen an Helmen und Tschakos von Polizei, Militär und Feuerwehr. Es handelt sich hierbei um die an der Vorderseite ang ...

                                               

Bombenkanone

Bombenkanonen waren Geschütze großen Kalibers mit glattem Lauf. Die gebräuchlichen Kaliber lagen etwa bei 23 bis 28 cm, wobei die Rohrlänge meist dem zehnfachen Kaliber entsprach. Die Abmessungen der Bombenkanonen liegen zwischen denen der Kanone ...

                                               

Brandschatzung

Brandschatzung ist die Zwangserhebung von Geld- oder Naturalabgaben im feindlichen Lande unter Androhung des Niederbrennens oder der Plünderung der betroffenen Stadt oder Landschaft. Zuständig war der Brandmeister.

                                               

Chevron (Uniform)

Chevron oder Cheveron war die im französischen Heer gebräuchliche Bezeichnung für Dienstgrad, Rang oder Dienstalter in Form auf den Ärmeln der Uniform aufgenähter bogenwinkelförmiger Tressen. Insbesondere die Anzahl dieser Chevrons bezeichnete Di ...

                                               

Colby Award

Der William E. Colby Award ist ein seit 1999 jährlich durch die Chicagoer Tawani Foundation, deren Präsidentin Colonel Jennifer N. Pritzker ist, in Zusammenarbeit mit dem Pritzker Military Museum & Library vergebener Literaturpreis. Namensgeber i ...

                                               

Dreijährig-Freiwilliger

Dreijährig-Freiwillige waren Wehrpflichtige der preußisch-deutschen Armee, die sich über den regulären zweijährigen Wehrdienst für ein weiteres Jahr freiwillig verpflichteten. Sie mussten mindestens 17 Jahre alt sein und konnten bis zum 31. März ...

                                               

Ehrenoberst

Ehrenoberst, ist in vielen Armeen monarchischer Staaten, insbesondere des Vereinigten Königreichs, ein Titel für eine dem deutschen Regimentschef vergleichbare Position. Der Colonel-in-Chief ist der Schirmherr des Regiments. Dieser ist häufig Mit ...