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Evangelisch-Sozialer Kongress

Der Evangelisch-Soziale Kongress ist eine am 28. Mai 1890 von Theologen, Volkswirtschaftlern, Politikern, Juristen und anderen gegründete Vereinigung, die auf ihren jährlich stattfindenden Tagungen soziale Probleme vom Standpunkt der protestantis ...

                                               

Salzburger Hochschulwochen

Die Salzburger Hochschulwochen sind eine jährlich stattfindende Sommeruniversität der Universität Salzburg. Ihr Ziel ist es, ein universitäres Forum zu bilden, auf dem die Theologie gemeinsam mit allen anderen Wissenschaften gleichermaßen grundsä ...

                                               

Theologe

Ein Theologe hat eine theologische Ausbildung bzw. ein theologisches Studium absolviert oder betreibt Theologie mit wissenschaftlichem Anspruch. Normalerweise spricht man von Theologen nur im Kontext theistischer, besonders der monotheistischen, ...

                                               

Ferdinand Jakob Siebert

Siebert entstammte einer alten hessischen Pfarrersfamilie. Als Theologe hatte er die theoretische Prüfung an der Philipps-Universität Marburg abgelegt. Auf Anregung des Marburger Professors Wachler, der auch Lehrer der Brüder Grimm gewesen war, w ...

                                               

Hungergeist

Hungergeister sind Geister von Verstorbenen, die in einigen Religionen, traditionellen regionalen Glaubenspraktiken und in den Mythen ostasiatischen Ursprungs unmittelbar mit der Vorstellung von Hunger und Essen verbunden sind.

                                               

Kaimyō

Ein Kaimyō oder Hōmyō ist ein buddhistischer Ordensname, den buddhistische Mönche beim Eintritt ein Kloster oder andere fromme Anhänger nach ihrem Tod verliehen bekommen. In letzterem Fall ist die Voraussetzung für die Namensvergabe, dass die Ver ...

                                               

Mara (Buddhismus)

Mara ist im Buddhismus das Prinzip des Todes und des Unheils. Er stellt ein Symbol der leidvollen Welt des Samsara dar, und bildet in seiner Verkörperung des Todes zusammen mit dem Altern das zwölfte Glied der Kette des bedingten Entstehens. Pers ...

                                               

Obon

O-bon oder nur Bon ist ein traditionelles buddhistisches Fest und Feiertag in Japan zur Errettung der Seelen der verstorbenen Ahnen.

                                               

Sokushinbutsu

Sokushinbutsu ist eine Praxis der Selbstmumifizierung, die ihre Wurzeln in der buddhistischen Schule des Shingon-shū hat und von deren Anhängern als ein Weg verstanden wurde, durch extreme Schmerzen und Selbstverleugnung einen Weg in das Nirwana ...

                                               

Todesgedicht

Ein Todesgedicht ist ein Gedicht, das jemand schreibt, der seinem Tod nahe ist. Es ist in verschiedenen Kulturen, darunter Japan, für gebildete Personen Brauch, eines zu schreiben.

                                               

Yánluó

Yánluó ist der Todesgott und als "König der Hölle" der Herrscher über das Jenseits sowie Aufseher über die "Zehn Könige der Hölle". Ihm zu Ehren wird Höllengeld als Brandopfer dargebracht. Er ist eine zentrale Gottheit im Daoismus und in der chin ...

                                               

Allerseelen

An Allerseelen begeht die römisch-katholische Kirche das Gedächtnis ihrer Verstorbenen. Das Gedächtnis aller Seelen wird im Kirchenjahr am 2. November begangen, einen Tag nach dem Hochfest Allerheiligen. Durch Gebet, Fürbitte, Almosen und Friedho ...

                                               

Ars moriendi

Als Ars moriendi wird eine im Spätmittelalter entstandene Gattung der Erbauungsliteratur bezeichnet, die christliche Vorbereitung auf einen guten, das Leben gut abschließenden bzw. heilsamen Tod lehrt. Dabei kann Ars moriendi sowohl die unmittelb ...

                                               

Deutsche Stiftung Patientenschutz

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz ist eine Organisation zur Interessenvertretung von schwerstkranken, pflegebedürftigen und sterbenden Menschen. Sie nimmt Einfluss auf Politik, Krankenkassen und Leistungserbringer, um das Gesundheitswesen im ...

                                               

Es ist ein Schnitter

Es ist ein Schnitter, heißt der Tod, auch Der Schnitter Tod oder einfach Schnitterlied genannt, ist ein deutsches Volkslied des 17. Jahrhunderts, dessen Verfasser unbekannt ist. Das Gedicht thematisiert den als Schnitter Sensenmann dargestellten ...

                                               

Fegefeuer

Fegefeuer, selten Fegfeuer, bezeichnet die Läuterung, die nach einer besonders in der Westkirche entwickelten theologischen Lehre eine Seele nach dem Tod erfährt, sofern sie nicht als heilig unmittelbar in den Himmel aufgenommen wird. Dieser Zwis ...

                                               

Ganztodtheorie

Die Ganztodtheorie nimmt an, dass mit dem Tod der ganze Mensch – Leib und Seele – gestorben ist. Auferstehung wird damit wie eine Neuschöpfung des ganzen Menschen nach dessen vollständiger Auslöschung verstanden. Eine solche Interpretation des ch ...

                                               

Ich wollt, dass ich daheime wär

Ich wollt, dass ich daheime wär ist ein Gedicht von Heinrich Laufenberg aus dem Jahr 1430. Es handelt von der Ausrichtung des Christen auf die Ewigkeit als seine wahre Heimat. Mit der ebenfalls 1430 aufgezeichneten eines unbekannten Verfassers zä ...

                                               

In articulo mortis

In articulo mortis "im Augenblick des Todes", "im Angesicht des Todes" ist ein lateinischer Ausdruck, der im kirchlichenrechtlichen und theologischen Zusammenhang für Handlungen und Entscheidungen angesichts eines bevorstehenden Todes verwendet w ...

                                               

In odium fidei

Der lateinische Ausdruck in odium fidei bedeutet "aus Hass gegen den Glauben", "aus Glaubenshass". Die Formulierung wird von der römisch-katholischen Kirche vor allem im Zusammenhang mit Selig- und Heiligsprechungsverfahren verwendet, wenn die Pe ...

                                               

Kirchliche Sterbegebete

Die Kirchlichen Sterbegebete, seit dem Mittelalter als Commendatio animæ, seit 1972 als Commendatio morientium bezeichnet, sind Gebete und Gesänge, die vor und nach dem Verscheiden am Sterbebett gesprochen oder gesungen werden. Sie befehlen die S ...

                                               

Klostertod

Der Klostertod ist eine juristische Konstruktion des Mittelalters. Eine lebende Person wurde bei Eintritt in einen Nonnen- oder Mönchsorden für die weltliche Rechtsprechung für tot erklärt und verlor die Rechtsfähigkeit. Ihre Besitztümer gingen a ...

                                               

Media vita in morte sumus

Media vita in morte sumus ist der Beginn eines gregorianischen Chorals, der Notker I. zugeschrieben wird, aber wahrscheinlich schon um das Jahr 750 in Frankreich entstanden ist. Der Text lässt sich etwa mit "Mitten im Leben sind wir im Tod" übers ...

                                               

Ruhetag aller Verstorbenen

Ruhetag aller Verstorbenen ist ein Feiertag der syrisch-orthodoxen Kirche, der am Ostermontag begangen wird. Der Tag wird zunächst mit einer Messe begangen, in der aller Verstorbenen einer Gemeinde gedacht wird. Während die Namen laut verlesen we ...

                                               

Seelenschlaf

Calvins erste Schrift theologischen Inhaltes war Psychopannychia "Nachtwache der Seele" Orléans, 1534, in der er die Lehre vom Seelenschlaf zwischen Tod und Jüngstem Gericht verurteilte. Später folgte eine französische Fassung; Psychopannychie – ...

                                               

Seelgerät

Seelgerät heißt in der römisch-katholischen Tradition mit Bezug auf Mt 6.19–20 ein im Himmel angelegter Schatz, das heißt ein Vorrat an guten Werken für die Seele, den sich der Gläubige durch seine Taten im Diesseits angelegt hat. Gerät hat dabei ...

                                               

Spiritual Care

Nach dem Total Pain -Konzept der Schmerztherapeutin und Begründerin der Hospizbewegung Cicely Saunders wird Schmerz von mehreren Dimensionen beeinflusst: der physischen, sozialen, psychischen und spirituellen Ebene. Zur Palliative Care als multip ...

                                               

Totensonntag

Der Totensonntag oder Ewigkeitssonntag ist in den evangelischen Kirchen in Deutschland und der Schweiz ein Gedenktag für die Verstorbenen. Er ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit der letzte Sonntag des Kirchenjahres. Er ...

                                               

Unverweslichkeit

Unverweslichkeit ist eine Eigenschaft, die römisch-katholische und die orthodoxe hagiografische Tradition den sterblichen Überresten verschiedener Heiliger zuschreibt, wenn eine Leichenkonservierung vorliegt, die aus religiöser Sicht nicht durch ...

                                               

Zentrum für Trauerseelsorge des Bistums Limburg

Das Zentrum für Trauerseelsorge des Bistums Limburg ist eine sogenannte Profilkirche des Bistums Limburg. Das zentrale Ziel der Arbeit des Zentrums ist ein versöhnter Umgang mit Abschied, Sterben und Tod auf der Grundlage christlicher Hoffnung au ...

                                               

Azrael

Azrael oder Asrael ist in der islamischen Tradition der Engel des Todes und gehört zu den vier großen Engeln im Islam. Im Koran wird ein Engel des Todes ausdrücklich erwähnt, der in der islamischen Tradition als Azrael identifiziert wird. Viele A ...

                                               

Barzach

Barzach bezeichnet im islamischen Glauben eine Barriere oder Trennwand. Häufig wird sie im Zusammenhang mit einer Barriere zwischen dem Diesseits und dem Jenseits verwendet, die Toten bis zum Tage der Auferstehung von den Lebenden trennt. Alterna ...

                                               

Dschahannam

Dschahannam ist im Islam einer der Namen für die Hölle. Das arabische Wort entspricht dem hebräischen Gehinnom. Der Gegenbegriff ist Dschanna. Die Dschahannam ist eine jenseitige Welt in der islamischen Eschatologie. Für die Hölle gibt es im Kora ...

                                               

Dschanna

Dschanna ist ein arabischer Name für das Paradies im Islam. Er ist mit dem hebräischen Begriff Gan Eden verwandt, an anderen Stellen wird dafür auch عدن, DMG ʿadn ‚Eden verwendet, z. B. in Sure 20:76. Arabische Gegenbegriffe zu Dschanna sind Dsch ...

                                               

Ifrit

Ifrit, auch Afrit oder Efreet, ist ein Geistwesen der islamischen Mythologie, das aus Feuer geschaffen wurde und das Leben der Menschen sowohl auf gute als auch auf böse Art und Weise beeinflussen soll. Die Afarit gehören zu den Dschinn und sind ...

                                               

Munkar und Nakīr

Munkar und Nakīr sind laut islamischer Überlieferung zwei Todesengel. Ihre Namen werden im Koran nicht erwähnt und bedeuten "das Negative" und "das Verwerfliche". Ihre Aufgabe ist es, im Grab, in der Todeszwischenphase Barzach, die Toten nach Got ...

                                               

As-Sirāt

As-Sirāt ist eine Brücke in der islamischen Eschatologie, die von den Verstorbenen überquert werden muss, um in das Paradies zu gelangen. Die Brücke ist dünn wie ein Haar und unter ihr befindet sich der Abgrund zur Hölle. Wer kein Vertrauen in Go ...

                                               

Asphodeliengrund

Der Asphodeliengrund ist ein Ort aus der griechischen Mythologie. In der Odyssee herrschte Achilleus nach seinem Tod als Totengott über den Asphodeliengrund und seine Bewohner. Die Unterwelt war dreigeteilt. Neben dem Elysion, der Insel der Selig ...

                                               

Diyu

Diyu Sanskrit नरक Naraka ist das Reich der Toten oder "Unterwelt" in der chinesischen Mythologie. Es gründet lose auf einer Kombination des buddhistischen Konzepts von Naraka, traditionellen chinesischen Jenseitsvorstellungen und einer Vielzahl v ...

                                               

Duat

Mit Duat bezeichneten die Alten Ägypter das Jenseits, in das der Verstorbene nach seiner Bestattung und Wiedergeburt eintrat. Die jenseitige Welt war in zwei Bereiche aufgeteilt. Das dunkle Totenreich gleichen Namens lag westlich des Nils unter d ...

                                               

Elysion

Das Elysion ist in der griechischen Mythologie jene "Insel der Seligen" im äußersten Westen des Erdkreises, die vom Okeanos umflossen wird. Auf diese "Elysischen Gefilde" werden jene Helden entrückt, die von den Göttern geliebt wurden oder denen ...

                                               

Entschlafenenwesen der Neuapostolischen Kirche

Das Entschlafenenwesen der Neuapostolischen Kirche ist ein wichtiger Teil der Lehre der Neuapostolischen Kirche. In anderen christlichen Konfessionen, auch in anderen apostolischen Gemeinschaften, ist diese Lehre nur teilweise oder überhaupt nich ...

                                               

Eurydike (Stoff)

Der Eurydike-Stoff handelt von der thrakischen Sagengestalt und Dryade Eurydike, die von ihrem Mann Orpheus zeitweise aus dem Totenreich geholt wird. Dieser Stoff aus der griechischen Mythologie findet sich in zahlreichen Ausgestaltungen, die den ...

                                               

Geistermesse

Eine Geistermesse ist im Volksglauben eine Messe, bei der tote Priester eine Seelenmesse zelebrieren. Viele Sagen und Märchen dieses Erzähltyps sind überliefert, zum Beispiel schon im Magnum speculum exemplorum. In der bildenden Kunst ist eine Ge ...

                                               

Hethitischer Totenglaube und Jenseitsvorstellungen

Der hethitische Totenglaube und die hethitischen Jenseitsvorstellungen bilden einen bedeutenden Bestandteil der hethitischen Mythologie, der sich mit dem menschlichen Tod und dem Leben nach dem Tod befasst.

                                               

Kurnugia

Kurnugia ist die sumerische Bezeichnung des Totenreiches. Kurnugia ist vom Unterweltfluss Ḫubur umgrenzt. Die Unterwelt hat sieben Tore, das erste oder der Eingang ist Gansir sumerisch IGI.KUR.ZA, IGI.ZA.KUR. Es wurde auch igi.kur.ra, Auge der Un ...

                                               

Nekyia

Nekyia bezeichnet den Mythos, dem zufolge eine Gottheit, ein Heros oder ein Mensch in die Totenwelt hinabsteigt, um dort Auskunft über die Zukunft zu erhalten oder um die Macht des Todes zu brechen. Der Name geht auf den 11. Gesang der Odyssee zu ...

                                               

El petó de la mort

El petó de la mort, auch El beso de la muerte, ist die bekannteste Marmorskulptur auf dem Cementiri del Poblenou, einem Friedhof im Stadtviertel El Poblenou der katalanischen Hauptstadt Barcelona. Sie wurde 1930 im Auftrag der Familie von Josep L ...

                                               

Ta-djeser

Ta-djeser ist die altägyptische Bezeichnung des Lichtlands in der Duat. In der ägyptischen Mythologie galt Ta-djeser als zugeteilte Region für die Verstorbenen, die nach dem positiven Urteil des Totengerichts mittels Überquerung des heiligen unte ...

                                               

Tartaros

Tartaros ist in der griechischen Mythologie ein personifizierter Teil der Unterwelt, der in der tiefsten Region des Hades liegt.