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Qualifizierung

Unter Qualifizierung versteht man auf dem Arbeitsmarkt und im Personalwesen alle Maßnahmen, die der Qualifikation von Arbeitskräften dienen. Auch die Überprüfung technischer Eignungen wird als Qualifizierung bezeichnet.

                                               

Rahmenkollektivvertrag

Ein Rahmenkollektivvertrag war ein übergeordneter Tarifvertrag in der DDR zwischen Gewerkschaften und den betrieblichen oder staatlichen Leitungen, der unmittelbar galt und Grundlage für nachgeordnete Tarifverträge oder Vereinbarungen war. Im bun ...

                                               

Rahmenkollektivvertrag für die Beschäftigten der Deutschen Reichsbahn

Der RKV DR war ein Tarifvertrag zwischen der für die Eisenbahn zuständigen Gewerkschaft und der Deutschen Reichsbahn in der DDR. Er galt von 1951 bis 1990 und erfuhr zahlreiche Änderungen.

                                               

Regionales Einkaufszentrum

Ein Regionales Einkaufszentrum oder REZ kauft im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit und der Jobcenter Arbeitsmarktdienstleistungen von freien Trägern ein. Arbeitsmarktdienstleistungen sind Maßnahmen, die Arbeitssuchende bei der Suche nach einem ...

                                               

Reichsamt für deutsche Einwanderung, Rückwanderung und Auswanderung

Das Reichsamt für deutsche Einwanderung, Rückwanderung und Auswanderung war eine Behörde des Reichsinnenministeriums zur Zeit der Weimarer Republik. Es existierte vom 7. Mai 1919 bis 1. April 1924. Von 1897 bis 1924 war für Auswanderer aus dem De ...

                                               

Reserveliste

Reservelisten sind das Ergebnis der von internationalen Organisation durchgeführten Wettbewerbe für die Erlangung einer unbefristeten Anstellung. Die Reserveliste stellt nur eine Vorauswahl dar. Es besteht keine Garantie dafür, dass den erfolgrei ...

                                               

Results-Only Work Environment

Das Results-Only Work Environment ist eine Personalführungsstrategie, die seit 2003 von den Personalmanagerinnen Jody Thompson und Cali Ressler in den USA entwickelt wurde. Der Kern der Strategie besteht darin, Mitarbeiter nicht mehr für eine bes ...

                                               

Saisonarbeit

Als Saisonarbeit wird in der Wirtschaft jede Arbeit bezeichnet, die zu einer bestimmten Zeit innerhalb eines Jahres anfällt und typisch ist für Saisonbetriebe.

                                               

Schanghaien

Schanghaien bezeichnet in der Seemannssprache das gewaltsame Rekrutieren von Seeleuten für Kriegs- und Handelsschiffe. Diese Art der Freiheitsberaubung, auch Pressen genannt, wurde zeitweise auch für die Heeresergänzung angewandt.

                                               

Schwarzarbeit

Schwarzarbeit ist die Ausführung von Dienst- oder Werkleistungen unter Verstoß gegen Steuerrecht, unter Verstoß gegen Sozialversicherungsrecht, unter Umgehung von Mitteilungspflichten gegenüber den Behörden und Sozialträgern oder ohne Gewerbeanme ...

                                               

Schweizerische Lohnstrukturerhebung

Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung, kurz SLSE oder LSE, ist eine im Zweijahresrhythmus stattfindende Erhebung des Bundesamtes für Statistik mit dem Ziel, Informationen über die Struktur und die Höhe der Löhne in der Schweiz zu sammeln, aufzu ...

                                               

Segmentationstheorie

Segmentationstheorien befassen sich mit der Funktionsweise von Arbeitsmärkten. Der Begriff der Arbeitsmarktsegmentation stammt aus der amerikanischen Arbeitsmarktökonomik der 1950er Jahre. Aufgrund der induktiven Entstehungsart gibt es zahlreiche ...

                                               

Selbständigkeit (beruflich)

Beruflich selbständig ist, wer keinem Direktionsrecht unterliegt, in keine fremde Arbeitsorganisation eingegliedert ist und seine Arbeitszeit frei bestimmen kann.

                                               

Soziales Unternehmen

Als Soziale Unternehmen verstehen sich verschiedene Betriebe und Beschäftigungsträger, die Arbeit, Beschäftigung und Qualifikation für Behinderte, Benachteiligte und andere Zielgruppen der Arbeitsmarktpolitik schaffen wollen.

                                               

Sozialkosten

Sozialkosten sind ein Teil der Arbeitskosten bzw. der Personalkosten eines Unternehmens. Sie stellen alle Kosten dar, die in aus sozialen Gründen entstehen. Sie fallen über die Löhne und Gehälter hinaus an. Dabei sind zu unterscheiden: Gesetzlich ...

                                               

SSK Sozialistische Selbsthilfe Köln

Die Sozialistische Selbsthilfe Köln, abgekürzt SSK, wurde 1969 als studentisches Projekt "Sozialpädagogische Sondermaßnahmen Köln" ins Leben gerufen, um der großen Zahl obdachloser Jugendlicher in Köln eine Anlaufstelle und Perspektive zu bieten. ...

                                               

Stellenabbau

Mit Stellenabbau bezeichnet man die Verringerung der Arbeitsplatz-Anzahl. Diese unternehmerische Maßnahme muss nicht zwangsläufig durch Massenentlassungen geschehen, sondern wird – insbesondere mit Blick auf die soziale Verträglichkeit und die po ...

                                               

Stiftung Arbeit und Umwelt

Die Stiftung Arbeit und Umwelt ist eine Stiftung der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und heißt mit vollem Namen "Stiftung Arbeit und Umwelt der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie". Ihr Sitz ist Hannover; sie ist Mitglie ...

                                               

Stiftung Soziale Stadt

Die Stiftung Soziale Stadt – Bürgerstiftung für eine soziale Stadt – ist eine gemeinnützige Stiftung in Dortmund. Sie wurde 2010 gegründet und ist unter der Ordnungsnummer 21.13.01.02-483 im Stiftungsverzeichnis für das Land Nordrhein-Westfalen e ...

                                               

Stille Reserve (Arbeitsmarkt)

Als Stille Reserve bezeichnet man in der Arbeitsmarktforschung Personen, die unter bestimmten Bedingungen bereit wären, eine Arbeit aufzunehmen, sich aber bei der Arbeitsverwaltung nicht als arbeitslos melden. Zur Stillen Reserve gehören überwieg ...

                                               

Strukturkrise

Als Strukturkrise wird eine wirtschaftliche Situation bezeichnet, in der nahezu alle Unternehmen eines einzelnen Marktes, einer Branche oder eines ganzen Wirtschaftssektors langfristig unter Produktions- bzw. Angebotsüberkapazitäten leiden. Eine ...

                                               

Studentenjob

Betrachtet man die Anzahl der Studenten in Deutschland und den relativen Anteil von Studenten, die während ihres Studiums gelegentlich oder regelmäßig jobben, erkennt man auch, dass diese Arbeitsverhältnisse einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor fü ...

                                               

Tagelöhner

Ein Tagelöhner, auch Taglöhner, früher Tagner, ist jemand, der kein festes Arbeitsverhältnis hat, sondern seine Arbeitskraft immer wieder bei neuen Arbeitgebern kurzfristig anbietet. Der Name kommt daher, dass die Tagelöhner nur tageweise beschäf ...

                                               

Tarifvertrag

Der Tarifvertrag in Deutschland ist ein Vertrag zwischen den Tarifvertragsparteien im Rahmen der grundgesetzlich garantierten Tarifautonomie. Ein vergleichbares Rechtsinstitut ist in Österreich nach dem Arbeitsverfassungsgesetz der Kollektivvertr ...

                                               

Teilzeitarbeit

Von Teilzeitarbeit spricht man, wenn Arbeitnehmer regelmäßig kürzer arbeiten als vergleichbare Vollzeitarbeitnehmer. Verglichen wird in der Regel die Wochenarbeitszeit – bei unregelmäßiger Arbeitszeit die Jahresarbeitszeit – von Arbeitnehmern des ...

                                               

Telearbeit

Unter dem Begriff Telearbeit werden Arbeitsformen zusammengefasst, bei denen Mitarbeiter ihre Arbeit ganz oder teilweise außerhalb der Gebäude des Arbeitgebers verrichten. Oft wird auch von Mobilarbeit oder von mobiler Arbeit gesprochen. Beim Hom ...

                                               

TUSMA

TUSMA war eine 1949 von Studenten der Technischen Universität Berlin gegründete studentische Arbeitsvermittlung in West-Berlin und später in Gesamtberlin, die 2005 Insolvenz anmeldete. Die TUSMA war ein eingetragener Verein mit einer Ausnahmegene ...

                                               

Überbeschäftigung

Eine Überbeschäftigung liegt in der Volkswirtschaftslehre vor, wenn die Zahl der offenen Stellen größer ist als die Zahl der Arbeitslosen. Überbeschäftigung ist mithin vorhanden, wenn es mehr offene Stellen A {\displaystyle A_{A}} als Arbeitslose ...

                                               

Umschulung

Unter Umschulung versteht man die Aus- bzw. Weiterbildung für eine andere als die vorher ausgeübte oder erlernte Tätigkeit. Kenntnisse und Erfahrungen aus der vorigen Tätigkeit erlauben oft eine Verkürzung der Ausbildung zum neuen Berufsbild gege ...

                                               

Unfreiwillige Teilzeitbeschäftigung

Von unfreiwilliger Teilzeitbeschäftigung spricht man, wenn die Befragten als Grund für ihre Teilzeittätigkeit angeben, keine Vollzeitbeschäftigung gefunden zu haben. Für sie ist Teilzeitarbeit in der Regel das kleinere Übel, um nicht in die Arbei ...

                                               

Unterbeschäftigung

Mit dem Begriff Unterbeschäftigung beschreibt die International Labour Organization in ihrer Arbeitsmarktstatistik das partielle Fehlen von Arbeit.

                                               

Vakanz

Als Vakanz wird die Tatsache bezeichnet, dass ein Amt oder eine Arbeitsstelle momentan nicht besetzt ist. Besonders in der Amtssprache der Kirche findet der Begriff Verwendung. Traditionell bezeichnet man die Zeit, in der eine Pfarrstelle ausgesc ...

                                               

Verdeckter Arbeitsmarkt

Als verdeckten Arbeitsmarkt oder verdeckten Stellenmarkt bezeichnen Personalverantwortliche Stellen, die ohne eine öffentliche Ausschreibung besetzt werden. Im Unterschied hierzu versteht man unter dem öffentlichen Arbeitsmarkt alle Stellenaussch ...

                                               

Verteilungseffekt

Der Verteilungseffekt beschreibt die Einkommensstruktur in einer Volkswirtschaft. Dabei werden über das Bruttonationaleinkommen und das Volkseinkommen die Lohn- und Kapitalverteilungen betrachtet. Die Lohnverteilung wird dabei in die so genannte ...

                                               

Vollbeschäftigung

Die Vollbeschäftigung ist allgemein die komplette Auslastung aller Produktionsfaktoren in der Volkswirtschaftslehre. Im engeren Sinn, auf den Produktionsfaktor Arbeit bezogen, steht sie für die Beschäftigung aller arbeitswilligen Erwerbspersonen ...

                                               

Vollzeitäquivalent

Das Vollzeitäquivalent oder Vollbeschäftigtenäquivalent ist eine Hilfsgröße bei der Messung von Arbeitszeit. Sie ist definiert als die Anzahl der gearbeiteten Stunden, geteilt durch die übliche Arbeitszeit eines Vollzeit-Erwerbstätigen, beispiels ...

                                               

Wanderarbeiter

Wanderarbeiter sind Erwerbspersonen, die ihren Arbeitsplatz weit entfernt von ihrem Wohnort aufsuchen müssen. Als landwirtschaftliche Erntehelfer wandern sie je nach Erntesaison der jeweiligen Gemüse- und Obstarten von einer Region weiter zur näc ...

                                               

Wanderungsamt

Das Wanderungsamt war eine Behörde des österreichischen Staatsamtes für Inneres und Kultus während der ersten Republik Österreich. Es existierte vom 5. Februar 1920 bis 1938 und widmete sich der Beratung von österreichischen Auswanderern. Ziel wa ...

                                               

Warenhandel

Unter dem Begriff Warenhandel ist die gewerbliche Veräußerung von Waren gegen Zahlungsmittel zu verstehen. Dieser Teilbereich des Güterhandels hat ausschließlich Waren zum Handelsgegenstand. Die Warenimporte und Warenexporte, die aus den internat ...

                                               

Werkstudent

Als Werkstudent werden Studenten bezeichnet, die neben dem Studium eine Erwerbsarbeit ausüben, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen oder Praxiserfahrung zu sammeln.

                                               

Wissenschaftliches Volontariat im Museum

Das wissenschaftliche Volontariat im Museum ist ein Ausbildungsverhältnis zur Vermittlung weiterführender Kenntnisse und Fertigkeiten in allen relevanten Tätigkeitsfeldern eines Museumsbetriebs. Ziel ist es, die an der Hochschule erworbenen Kennt ...

                                               

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung

Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung mit Sitz in Bonn und Agenturen und Abteilungen in 18 weiteren Städten Deutschlands ist eine besondere Dienststelle der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist für alle Berufs- und Personengruppen zuständig, di ...

                                               

Ziehharmonikaeffekt (Lohnspreizung)

Beim Ziehharmonika-Effekt handelt es sich um einen von Hans-Werner Sinn geprägten Begriff, mit dem er seine These anschaulich macht, dass die Arbeitslosigkeit unter Geringqualifizierten in Deutschland insbesondere auf das Problem zu hoher Lohnkos ...

                                               

Zuerwerb

Zuerwerb bezeichnet in Deutschland ein haushaltsökonomisches Modell erwerbswirtschaftlicher Selbständigkeit. Gemeint ist eine erste oder einzige selbständige Tätigkeit in Teilzeit neben einer nicht auf Erwerb gerichteten Hauptaktivität, z. B. der ...

                                               

Zweiter Arbeitsmarkt

Unter Zweiter Arbeitsmarkt versteht man im arbeitssoziologischen Sinn alle nicht-erwerblichen oder mit reduziertem Lohn entgoltenen, berufsgleichen oder -ähnlichen Funktionen, die in den meisten Fällen außerhalb der eigenen vier Wände ausgeübt un ...

                                               

Ablaufabschnitt

Ablaufabschnitte ergeben sich aus der Untergliederung eines Arbeitsablaufs, sind also Teile eines Arbeitsablaufs und ergeben zusammen eine Ablauffolge. Die Dauer eines Ablaufabschnittes wird als Einzelzeit t i bezeichnet. Ebenso wie es für unters ...

                                               

Ablaufanalyse

Unter Ablaufanalyse versteht man nach REFA die Untersuchung eines Arbeitsablaufs und seine Darstellung durch Bildern zum Beispiel einer räumlichen Darstellung des Materialflusses – Materialflussdiagramm in Symbolen zum Beispiel Netzplan. Beschrei ...

                                               

Ablauffolge

Die Folge und die Zahl der Ablaufabschnitte, die in einer Ablaufanalyse festgestellt werden, bezeichnet REFA mit Ablauffolge. Die Ablauffolge ist Auswahlkriterium für den bei einer Zeitstudie einzusetzenden Zeitaufnahmebogen oder die auszuwählend ...

                                               

Ablaufplanung

Die Ablaufplanung beschreibt nach REFA die zu einer Zielerreichung zu bewältigenden Aufgaben und deren Reihenfolge. In der Ablaufplanung legt man die Teilaufgaben fest, die Aufeinanderfolge von Ablaufabschnitten, die für eine zielgerichtete Aufga ...

                                               

Ablaufstruktur

Die Ablaufstruktur veranschaulicht nach REFA die logische Aufeinanderfolge von Teilaufgaben, die zur Erfüllung einer Gesamtaufgabe führen. Die Abläufe können dabei unterschiedlicher Struktur sein. Das hängt im Wesentlichen davon ab, ob im jeweili ...